Female Leadership in der Pflege: Führung aktiv gestalten
Female Leadership in der Pflege bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und die Zukunft der Branche aktiv mitzugestalten. Gerade in einer stark von Frauen geprägten Branche ist es wichtig, weibliche Führung sichtbar zu machen und Frauen Gestaltungsräume und starke Netzwerke zu eröffnen.
Welche Rolle Führung dabei spielt, wurde auch beim contecForum 2025 diskutiert. Unter dem Titel „Machen statt Klagen (I): Strategien, Konzepte, Prioritäten“ tauschten sich vier Frauen aus der Pflegebranche über aktuelle Herausforderungen und die Zukunft der Pflege aus.
Für compassio nahm COO Monika Nirschl an der Paneldiskussion teil.
Female Leadership in der Pflege stärken
Ein hoher Frauenanteil in der Pflege bedeutet nicht automatisch, dass Frauen entsprechend in Führungspositionen vertreten sind.
Für Monika Nirschl ist deshalb klar, dass weibliche Führung gezielt gestärkt werden muss:
„Wir können es uns nicht leisten, Führung dem Zufall zu überlassen. Die Pflege braucht starke Frauen – und sie braucht starke Netzwerke!“
Dabei geht es nicht allein um einzelne Führungspositionen. Netzwerke, Austausch und die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.
Führung bedeutet gestalten statt verwalten
Die Pflege steht vor unterschiedlichen Herausforderungen. Fachkräftemangel, Generationenwechsel und steigende bürokratische Anforderungen prägen den Alltag.
Umso wichtiger sind Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen und Veränderungen aktiv gestalten.
Monika Nirschl beschreibt diese Haltung so:
„Machen statt Klagen – das heißt für uns bei compassio: aktiv Verantwortung übernehmen, Netzwerke aufbauen und weibliche Führung gezielt stärken.“
Führung bedeutet damit mehr als die Organisation des täglichen Betriebs. Sie beeinflusst, wie Teams zusammenarbeiten, wie Veränderungen umgesetzt werden und wie sich Einrichtungen und Unternehmen weiterentwickeln.
Menschlichkeit und wirtschaftliche Verantwortung
Zur Führungsverantwortung in der Pflege gehört auch wirtschaftliches Denken.
Denn langfristig stabile Einrichtungen bilden eine wichtige Grundlage dafür, Versorgungsqualität und gute Arbeitsbedingungen zu ermöglichen.
Für compassio gehören wirtschaftliche Stabilität und menschliche Fürsorge deshalb zusammen.
„Nur wenn wir Exzellenz in Führung UND in wirtschaftlichem Denken beherrschen, werden wir die Pflegebranche und compassio erfolgreich voranbringen – zum Wohl der Gesellschaft.“
Starke Netzwerke für starke Führung
Ein weiterer Schwerpunkt von Female Leadership sind Netzwerke.
Beim contecForum diskutierte Monika Nirschl gemeinsam mit Katja Lohmann, Geschäftsführerin Pflegen & Wohnen Hamburg, Gabriele Blume, Vorständin Evangelische Altenheimat Stuttgart, und Gabriele Stark-Angermeier, Vorständin Caritasverband der Erzdiözese.
Der Austausch machte deutlich, dass unterschiedliche Träger vor ähnlichen Herausforderungen stehen – unabhängig davon, ob sie privat oder kirchlich organisiert sind.
Umso wichtiger sind Austausch, Vernetzung und gemeinsames Handeln.
Verantwortung bei compassio übernehmen
Führungskräfte gestalten bei compassio die Zusammenarbeit in ihren Teams und die Entwicklung ihrer Bereiche aktiv mit.
Wer Verantwortung übernehmen und Pflege gemeinsam weiterentwickeln möchte, findet bei compassio unterschiedliche Möglichkeiten für den nächsten beruflichen Schritt.


